H├Ąufig gestellte Fragen zur ambulanten Pflege

Der Gesetzgeber hat den Begriff ÔÇ×pflegebed├╝rftigÔÇť seit dem 1. Januar 2017 v├Âllig neu bestimmt.
W├Ąhrend vorher nur k├Ârperliche Gebrechen z├Ąhlten, ber├╝cksichtigt der neue Pflegebed├╝rftigkeitsbegriff alles, was das Leben und die Alltagsbew├Ąltigung eines Pflegebed├╝rftigen beeintr├Ąchtigt. Deshalb werden neben den k├Ârperlichen auch kognitive (geistige) und psychische (seelische) Beeintr├Ąchtigungen bei der Einstufung gleicherma├čen ber├╝cksichtigt.

Der neue Pflegebed├╝rftigkeitsbegriff ist also wesentlich weiter gefasst als der alte, so dass auch wesentlich mehr Personen als fr├╝her in den Genuss von Leistungen der Pflegeversicherung kommen k├Ânnen. Was das f├╝r Sie im Einzelnen bedeutet, m├Âchten wir Ihnen gern in einem pers├Ânlichen Beratungsgespr├Ąch darlegen.

Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine kurze Mail. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Den Antrag erhalten Sie bei der Pflegekasse der zu pflegenden Person.

Die Pflegekasse ist immer bei der jeweiligen Krankenkasse angesiedelt, bei der der Pflegebed├╝rftige versichert ist. Hier k├Ânnen Sie sich auch ├╝ber die Antragstellung selbst und die verschiedenen Leistungen informieren.

Oder noch einfacher: Rufen Sie uns an, wir kommen zu Ihnen nach Hause, um mit Ihnen zusammen den Antrag zu stellen und mit Ihnen detailliert zu besprechen, wie es f├╝r Sie danach weitergeht.

Weiterf├╝hrende Informationen finden Sie hier.

Gegen den Bescheid der Pflegekasse kann innerhalb einer Frist von einem Monat schriftlich Widerspruch eingelegt werden, gerechnet vom Datum der Bekanntgabe des Bescheides. Wenn, was leider vorkommt, die Pflegekasse nicht auf diese Widerspruchsfrist hinweist, kann der Bescheid sogar ein Jahr lang angefochten werden.

Der Widerspruch ist bei der Pflegekasse einzureichen. Zun├Ąchst reicht ein einfacher Widerspruch ohne weitere Begr├╝ndung. Ein Musterschreiben f├╝r einen solchen Widerspruch finden Sie auf unserer Download-Seite.

Statistiken belegen, dass viele Widerspr├╝che gegen Entscheidungen der Pflegekasse erfolgreich waren. Dennoch macht ein Widerspruch nat├╝rlich nur Sinn, wenn gen├╝gend Argumente daf├╝r sprechen, dass die Entscheidung der Pflegekasse falsch war.

Wir empfehlen Ihnen, in diesem Zusammenhang mit uns Kontakt aufzunehmen; wir k├Ânnen Ihnen bei berechtigter Kritik am Pflegegutachten weiterhelfen.

Um Leistungen aus der Pflegeversicherung zu bekommen, muss der Pflegebed├╝rftige in einen Pflegegrad eingruppiert worden sein. Um in einen Pflegegrad eingruppiert zu werden, muss ein gewisser Hilfebedarf vorliegen.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter der Frage ÔÇ×Was hei├čt ÔÇÜpflegebed├╝rftig?ÔÇÖÔÇť auf dieser Seite.

Die Einordnung richtet sich im Wesentlichen nach der Schwere der Pflegebed├╝rftigkeit. Entscheidend daf├╝r ist die Beeintr├Ąchtigung der Selbst├Ąndigkeit. Es stellt sich also die Frage, inwieweit der Pflegebed├╝rftige k├Ârperlich, geistig und seelisch in der Lage ist, seinen Alltag ohne fremde Hilfe zu bew├Ąltigen.

Mit welcher Einordnung Sie in Ihrem Fall rechnen k├Ânnen, erl├Ąutern wir Ihnen gerne in einem pers├Ânlichen Gespr├Ąch. Rufen Sie uns einfach an.

Die H├Âhe der Leistungen, die ein Pflegebed├╝rftiger von seiner Pflegekasse erwarten kann, ist gesetzlich festgelegt.

Grunds├Ątzlich gilt: Je h├Âher der Pflegegrad, desto mehr Leistungen gew├Ąhrt die Pflegeversicherung.

Au├čerdem h├Ąngt die H├Âhe der Leistungen davon ab, ob Sie Ihren pflegebed├╝rftigen Angeh├Ârigen allein pflegen und sich daf├╝r von der Pflegekasse einen Geldbetrag auszahlen lassen wollen oder ob Sie sich dabei durch unsere Krankenschwestern unterst├╝tzen lassen wollen.

Hier hat der Gesetzgeber vielf├Ąltige M├Âglichkeiten geschaffen, angefangen von stundenweiser Betreuung ÔÇô wenn Sie selbst zum Beispiel mal einkaufen m├╝ssen, Ihren pflegebed├╝rftigen Angeh├Ârigen w├Ąhrend dieser Zeit aber nicht alleine lassen k├Ânnen ÔÇô ├╝ber pflegerische Betreuung durch uns f├╝r die Zeit Ihres Urlaubs bis hin zur dauerhaften Versorgung mehrmals t├Ąglich durch unsere Pflegekr├Ąfte.

Zu diesen und weiteren Leistungen der Pflegeversicherung w├╝rden wir Sie gerne ausf├╝hrlich beraten und f├╝r Sie die entsprechenden Formalit├Ąten ├╝bernehmen.

Rufen Sie uns doch an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Detailliertere Informationen finden Sie au├čerdem auch hier.

Rufen Sie uns einfach an. Zusammen mit den Sozialen Diensten und den Haus├Ąrzten bereiten wir die H├Ąuslichkeit f├╝r eine Pflegesituation vor.

Es gibt vielf├Ąltige Unterst├╝tzungsm├Âglichkeiten und Pflegehilfsmittel, die Ihnen die Pflege zuhause erleichtern. Auch schwere Pflegen sind so zu leisten und verhindern einen dauerhaften und teuren Umzug in ein Pflegeheim.

Um Sie bei einer anstehenden Verlegung nach Hause im Vorfeld optimal beraten zu k├Ânnen, kommen wir selbstverst├Ąndlich auch gern zu einem gemeinsamen Beratungsgespr├Ąch mit Ihnen ins Krankenhaus.

Nein, auch ohne Einstufung in einen Pflegegrad k├Ânnen Sie als sogenannter ÔÇ×Selbstzahler" Ihre Lebensqualit├Ąt durch Pflege verbessern.

Unterst├╝tzung bei T├Ątigkeiten, die Ihnen im Alter oder Ihrer Krankheit schwerfallen, erleichtern Ihnen ein selbstbestimmtes Leben in Ihrer eigenen Wohnung.

Fragen Sie uns nach Leistungen des privaten Leistungskatalogs.

Das kommt darauf an. In einem ersten Gespr├Ąch, das Sie zu Beginn der Pflege mit uns f├╝hren, vereinbaren wir, welche Leistungen erbracht werden sollen.

Aufgrund unserer Pflegeerfahrung k├Ânnen wir Ihnen hierzu hilfreiche Tipps geben. Dann erstellen wir f├╝r Sie einen Kostenvoranschlag.

Auf diesem k├Ânnen Sie sehen, welche Leistungen erbracht werden sollen und wie h├Ąufig diese durchgef├╝hrt werden sollen. Ob die Kosten dabei vollst├Ąndig von der Pflegeversicherung ├╝bernommen werden oder Sie eine Zuzahlung leisten m├╝ssen, ist abh├Ąngig davon, inwieweit Sie selbst noch die Pflege durchf├╝hren k├Ânnen oder m├Âchten.

Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Pflege und Berufst├Ątigkeit unter einen Hut bekommen sollen, denken Sie vielleicht daran, eine Hilfe aus Osteuropa zu engagieren.

Bedenken Sie dabei, dass es wegen mangelnder Verst├Ąndigungsm├Âglichkeiten teilweise zu kritischen oder gef├Ąhrlichen Situationen bei der Betreuung der pflegebed├╝rftigen Person kommen kann. Fachkr├Ąfte beobachten in solchen F├Ąllen immer wieder schwerwiegende Pflegefehler.

Au├čerdem ist bei den Angeboten einer 24-Stunden-Betreuung f├╝r den Laien oft schwer erkennbar, ob hier wirklich alle rechtlichen Vorschriften erf├╝llt sind oder ob es sich dabei z.B. um verbotene Scheinselbstst├Ąndigkeit oder gar Schwarzarbeit handelt.

Die pflegerische Betreuung und Versorgung des eigenen Ehepartners, des Vaters oder der Mutter oder auch des eigenen Kindes ist eine gro├če Aufgabe und Herausforderung f├╝r die Angeh├Ârigen, die diese Pflege ├╝bernehmen.

Oftmals st├Â├čt man durch eine Betreuung und Pflege rund um die Uhr an die Grenzen der eigenen Leistungsf├Ąhigkeit. Daher ist es f├╝r pflegende Angeh├Ârige wichtig, auch auf sich selbst zu achten, Selbstpflege zu betreiben. Hierf├╝r stehen Ihnen vielf├Ąltige Entlastungsm├Âglichkeiten zu, die von der Pflegeversicherung finanziert werden.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne dabei, f├╝r Sie das Richtige zu finden.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Grunds├Ątzlich bed├╝rfen medizinische Behandlungen der vorherigen Zustimmung der Patientinnen und Patienten. Kann keine eigene Willenserkl├Ąrung abgegeben werden, tritt an ihre Stelle eine Entscheidung der bevollm├Ąchtigten Person oder des amtsrichterlich eingesetzten Betreuers.

In einer Patientenverf├╝gung (Patiententestament) k├Ânnen vorsorglich Richtlinien und Handlungsanweisungen f├╝r die ├ärztinnen und ├ärzte festgelegt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Brosch├╝re mit den Formularen zur Patientenverf├╝gung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverf├╝gung finden Sie auf unserer Download-Seite.

Bei weiteren Fragen rund um die Pflege stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 06188-5248 gern zur Verf├╝gung.

Weitere Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie hier ...